Glossar

Botulinumtoxin A (Botox)

Botox, ein von Bakterien produziertes Eiweiß, wird normalerweise verwendet, um Krähenfüße, Stirnrunzeln und ähnliche Problemzonen zu glätten, aber das Nervengift wirkt auch gegen Schweiß wahre Wunder.
Aber Botulinumtoxin, das Gift des Bakteriums Clostridium botulinum, kann noch mehr: Das Nervengift hemmt die Ausschüttung des Botenstoffs Acetylcholin, wodurch die Signale vom Nerv zu den Schweißdrüsen reduziert werden. Dazu spritzt der Arzt das Mittel mit einer sehr feinen Nadel in die Haut, beispielsweise in die Achselhöhle. Die Wirkung tritt in der Regel nach 3 bis 5 Tagen ein und hält dann tendenziell 8 Monate an. Dauer der Wirksamkeit ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Dieses Verfahren ist auch anwendbar gegen Handschweiß (Link: feuchte Hände).
Bei guter Verträglichkeit kann die Anwendung unbegrenzt wiederholt werden.