Emotionales Schwitzen
Stress, Ärger, Angst, Hektik oder auch Scham treiben den Schweiß aus den Poren. Beim so genannten emotionalen Schwitzen werden vor allem die apokrinen Schweißdrüsen aktiv. Emotionale Zustände bewirken Veränderungen des vegetativen, also des nicht willentlich steuerbaren, Nervensystems. Bei Stress wird das sympathische Nervensystem (zuständig für Aktivität und Leistung) angeregt. So wird der Körper auf Höchstleistungen wie Weglaufen oder Angreifen programmiert. Auch bei der Ankurbelung des Kreislaufes, der Herzfrequenz und der Atmung gerät der Körper schneller ins Schwitzen. Diese Vorgänge werden durch verschiedene Hormone gesteuert. Eines der wichtigsten Hormone bei Stress ist das Adrenalin.

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