Glossar

Schweiß

Schweiß besteht zu 99 % aus Wasser, nur 0,3 – 1 % sind feste Bestandteile. Die Flüssigkeit wird von den Schweißdrüsen abgesondert. Dabei unterscheidet man zwischen apokrinem und ekkrinem Schweiß. Das ekkrine Sekret ist farb- und geruchlos und schmeckt salzig. Auch apokriner Schweiß riecht nicht. Erst die Bakterien auf der Haut verursachen den typischen, unangenehmen Geruch, da sie den Schweiß abbauen. Dagegen helfen körperliche Hygiene und baktierienhemmende Deodorants.

Schweiß ist lebensnotwendig für die Wärmeregulation des Körpers. Je nach Alter und körperlicher Fitness produziert der Körper unterschiedlich viel Schweiß. Auch Klima und Luftfeuchtigkeit, Ernährung sowie körperliche und psychische Verfassung haben Einfluss auf die Schweißproduktion. Verschiedene Krankheiten können das Schwitzen ankurbeln und zum Beispiel Nachtschweiß hervorrufen. Angst, Aufregung, Nervosität und Stress führen hingegen zu emotionalem Schwitzen. Einige Menschen leiden unter einer übermäßigen Schweißproduktion (Hyperhidrose), andere schwitzen zu wenig (Hypohidrose) oder gar nicht (Anhidrose).