Sport
Sport ist Mord – von wegen! Auf sportliche Aktivität muss sich der menschliche Organismus zwar erst einstellen, ist man aber erst mal trainiert, schwitzt es sich besser. Durch die wirksamere Schwitzweise steigt die Körpertemperatur langsamer an und der Organismus ist damit besser vor Überhitzung geschützt. Trainierte Sportler schwitzen daher sehr viel. Die regelmäßige körperliche Belastung trainiert die körpereigene “Verdunstungs-Klimaanlage” sozusagen gleich mit. Bei großer Anstrengung verliert der Organismus maximal zwei bis vier Liter Schweiß in der Stunde. Bei Extremetappen der Tour de France konnten Wasserverluste von bis zu zwölf Litern festgestellt werden. Deshalb gilt: Nach dem Sport reichlich trinken, um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen. Kleiner Tipp: Um abschätzen zu können, wie viel Flüssigkeit beim Sport verloren geht, kann man sich vor und nach der sportlichen Betätigung wiegen. Die fehlenden Pfunde auf der Waage sollten mit ausreichend Wasser wieder aufgefüllt werden.
Übrigens: Man darf auch beim Sport gut riechen! Deodorants oder Antitranspirants haben keinen Einfluss auf das körpereigene Kühlsystem. Nur 0,1 % der ekkrinen Schweißdrüsen, die für die Kühlung zuständig sind, befinden sich unter den Achseln.

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