Veranlagung
Jeder schwitzt anders! Das Temperament, das sich beispielsweise in Angst, Ärger, Wut oder Freude widerspiegeln kann, ist ein echter Schweißtreiber. Je intensiver die Erregung bei Gefühlsausbrüchen, desto schneller wird sie über das vegetative Nervensystem an die Schweißdrüsen weitergegeben. Aufruhr wirkt wie ein Katalysator auf die Schweißproduktion.
Eine weitere Erklärung, warum manche mehr, andere weniger schwitzen, liegt in der Anzahl der Schweißdrüsen. Wie viele davon zur Abkühlung zur Verfügung stehen, ist von der genetischen Veranlagung (Gene) abhängig. So unterschiedlich, wie wir schwitzen, ist auch unser Bedarf an Wasser. Die Aktivität des Stoffwechsels, der von der Schilddrüse gesteuert wird, trägt seinen übrigen Teil zur individuell unterschiedlichen Schweißbildung bei.

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